© Gasthof Schwanenkrug Dennis Schuknecht

Schwanenkrug

Der Schwanenkrug – ein Landgasthof mit Geschichte und viel Tradition

 

Seit vielen Generationen Gastlichkeit im Blut

 

 

Bereits im Jahre 1782 gab es den alten Dorfkrug in Schönwalde / Glien. Dieser wurde bei einem Brand zerstört. Zwischen 1784 und 1785 wurde er wieder errichtet. Auf Grund wirtschaftlicher Erwägungen genehmigte der damalige König, Friedrich der Große, 2000 Schritt näher an die Stadt Spandau heranzurücken. So entstand der „Neue Dorfkrug“, wie er damals noch hieß, an der heutigen Stelle.

 

Der „Neue Dorfkrug“ erhielt ein Wirtschaftsschild mit der Abbildung eines Schwans. Daher war er seit 1790 unter dem Namen „Krug zum weißen Schwan“ bekannt.

 

In diesen Zeiten, als PS noch echte Pferdestärken waren, fungierte der Gasthof an der großenLandstraße zwischen Spandau, Fehrbellin und Ruppin als eine Station in Richtung der Alten Poststraße. Diese führte, unter anderem über Bötzow und Hennigsdorf nach Hamburg. Erschöpfte und hungrige Reisende, sowie auch die Kutscher und deren Rösser fanden hier einen Ort zum Rasten.

 

Außerdem ausreichend Speis´und Trank um gestärkt den weiteren Weg anzutreten. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts erreichte die Ausflugskultur der Berliner Bürger einen ihrer ersten Höhepunkte. Wer es sich leisten konnte kleidete sich in seine Sonntagstracht und fuhr mit Pferd und Wagen in die nahe Umgebung der bereits damals turbulenten Großstadt. Auf der Suche nach Ruhe und Erholung waren Landgasthöfe beliebte Ausflugsziele und so erfreute sich auch der Schwanenkrug bei den Berlinern großer Beliebtheit.

 

Der schöne, alte Dorfkrug hat eine wechselvolle Geschichte erlebt. Während der innerdeutschen Trennung wurde der Schwanenkrug 1974 von der DDR zum geschützten Denkmal erklärt. Seit 1984 leitete die Familie Schuknecht das Gasthaus unter staatlicher Aufsicht.

 

Nach dem Mauerfall und der darauf folgenden Wiedervereinigung übernahm Familie Schuknecht den Schwanenkrug im Jahre 1990, wodurcht der Schwanenkrug zum ersten mal seit über zwei Jahrhunderten in Privatbesitz ist. Nun im 21. Jahrhundert angekommen hat sich vieles verändert doch einiges ist auch immer noch so wie zu alten Zeiten. Erholungssuchende Menschen machen sich auf den Weg, um die Schönheit und Stille der Natur zu erleben.

 

Die ländlich reizvolle Umgebung von Schönwalde bietet viele Möglichkeiten zur naturnahen Freizeitgestaltung. Verschiedene Wander- und Radwanderrouten wie zum Beispiel der Havellandradweg führen direkt durch Schönwalde, ebenso der Mauerweg. An der steinernen Brücke welche Schönwalde von Spandau trennt steht seit 2007 ein Mauerdenkmal welches an die Zeit der Trennung erinnert.

 

Direkt im Ort beginnt der „Waldwichtelpfad“. Auf diesem Rundkurs können interessierte Besucher ihre naturkundlichen Kenntnisse erweitern.

 

Ausgiebiger Naturgenuss macht hungrig - Zeit sich im Schwanenkrug bei ländlicher und gutbürgerlicher Küche mit frischen Zutaten aus der Region verwöhnen zu lassen.

 

Der „Schwan“, wie er liebevoll genannt wird, ist seit vielen Generationen beliebt für seine gute und frische Küche. Der Inhaber und Geschäftsführer Dennis Schuknecht sagt: „Unsere Gäste sollen sich im Schwan rundum wohl fühlen, die Ruhe genießen und ihren Aufenthalt unbeschwert erleben. Familien, Geschäftsreisende, Wanderer, Ausflügler, Radfahrer, wir heißen alle Gäste herzlich willkommen“.

 

Zum Abschied besucht man die uralte „Hirschkopfeiche“ und ihre Eichenfamilie gegenüber dem Schwanenkrug und wenn man dem Rauschen ihrer Blätter lauscht, so hört man wie sie einem Geschichten aus längst vergangenen Tagen zuflüstern.

 

Herzliche Grüße

Dennis Schuknecht und Belegschaft